Streuobstwiesen

Der Name Streuobstwiese geht auf die unregelmäßige Anordnung verschiedener hochstämmiger Obstbaumarten in der Landschaft zurück.
Bei dieser traditionellen Form des Obstanbaus wachsen verschiedene Obstbaumarten (Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge, Walnuss, weniger häufig Quitte) und die jeweiligen Obstsorten locker verteilt in der Landschaft.

Typische Merkmale von Streuobstwiesen sind die großkronigen und meist hochstämmigen Obstbäume (ab 180 cm Stammhöhe) sowie die Unternutzung der Grundstücke als Wiesen oder Weiden. Durch die verschiedenen Altersklassen und Obstarten der Bäume ergibt sich das vielfältige und anmutige Landschaftsbild. Streuobstwiesen werden nur extensiv bewirtschaftet. Auf die Verwendung von Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel wird meist verzichtet. Die Bäume werden meist im Abstand von 8 x 8 bis zu 10 x 10 Metern gepflanzt, dazwischen sind größere Lücken und Graswege.

Hereinspaziert! ...und informiert!